... und plötzlich hat Facebook meinen Account gesperrt.
Facebook ist toll, Facebook ist großartig und über Facebook erreiche ich meine hippe, junge Zielgruppe. Doch bei all den Möglichkeiten, die Facebook so bietet, scheint sich fast kein gewerblicher Nutzer mit den Spielregeln die Facebook zur Nutzung der bereitgestellten Technik zu beschäftigen. Wie im vorletzten Post beschrieben, gibt es Titelbilder die gegen die Regeln verstoßen, es gibt Post, welche Gewinner von Gewinnspielen preisgeben was einen Verstoß darstellt oder Fans/Teilnehmer an Veranstaltungen werden wahr los angeschrieben um sein Produkt abzusetzen. Dabei scheint sich kaum einem Unternehmen über das Risiko bewusst zu sein, welches es eingeht. Denn wenn Sie einer Ihrer Nutzer an Facebook verpetzt oder diese das von ganz alleine Mitbekommen, schließt Facebook Ihr Profil und zwar ohne Vorwarnung. Dann Sind alle Ihre Fans von Heute auf Morgen weg! Denken Sie doch mal darüber nach und investieren Sie ein wenig Zeit darin, die Facebook Spielregeln zu lesen oder Investieren Sie gleich in einen ausgebildeten Social Media Manager, der sich dann auch auf dem Bereich Recht auskennt.
Social Media, Facebook, Twitter, Youtube, Pinterest, Xing, google+, flicr, picasa, linkedIN usw.
Freitag, 27. April 2012
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Am vergangenen Dienstag durfte ich vor den wunderbaren Menschen des Konzertbüro Schoneberg in Köln über das Thema Facebook sprechen.
Andreas Möller, Leiter Booking:
Danke, für die aufschlussreichen Informationen Heute beim Meeting.
Ich danke euch, dass Ihr mir zugehört habt! Bis bald auf einer eurer Shows!
Am vergangenen Dienstag durfte ich vor den wunderbaren Menschen des Konzertbüro Schoneberg in Köln über das Thema Facebook sprechen.
Andreas Möller, Leiter Booking:
Danke, für die aufschlussreichen Informationen Heute beim Meeting.
Ich danke euch, dass Ihr mir zugehört habt! Bis bald auf einer eurer Shows!
Montag, 23. April 2012
Das Dilemma mit dem Titelbild
Die neue Facebook Chronik ist da und mit Ihr auch das neue Titelbild. Es ist nun verlockend, das Titelbild zu Werbezwecken zu missbrauchen. Doch dagegen hat Facebook etwas und legt in seinen Richtlinien fest, dass es keine Werbung im neuen Titelbild geben darf. Das scheint aber leider nicht jeder Page Betreiber mitbekommen zu haben und riskiert somit leider im schlimmsten Fall die Sperrung seines Profiles. Facebook zeigt isch dabei erbarmungslos und löscht ohne Vorwarnung! Überlegen Sie sich also gut, was sie tuen und bedenken dabei immer: Die Spielregeln macht Facebook, nicht Sie!
Hier ein paar Beispiele zur richtigen Umsetzung:
Die neue Facebook Chronik ist da und mit Ihr auch das neue Titelbild. Es ist nun verlockend, das Titelbild zu Werbezwecken zu missbrauchen. Doch dagegen hat Facebook etwas und legt in seinen Richtlinien fest, dass es keine Werbung im neuen Titelbild geben darf. Das scheint aber leider nicht jeder Page Betreiber mitbekommen zu haben und riskiert somit leider im schlimmsten Fall die Sperrung seines Profiles. Facebook zeigt isch dabei erbarmungslos und löscht ohne Vorwarnung! Überlegen Sie sich also gut, was sie tuen und bedenken dabei immer: Die Spielregeln macht Facebook, nicht Sie!
Hier ein paar Beispiele zur richtigen Umsetzung:
Probleme scheint vor allem die Musikbranche zu haben, wo noch wenig ausgebildetes Personal die Portale betreut und es zu Titelbildern wie diesem führt:
oder hier mit einer eingebetteten url
Dabei gibt es auch in dieser Branche sehr wohl pos. Beispiele:
Selbst der NGO Greenpeace scheint nicht zu wissen, das weder URL noch Werbung auf seine Kampagnen im Titelbild von Facebook erlaubt sind.
Ich möchte Ihnen final noch folgenden Rat geben: Wenn Sie gar nicht wissen was Sie tun sollen, tuen Sie entweder nichts oder schauen Sie doch mal bei Facebook selber nach.
Dienstag, 17. April 2012
Man kann nicht nicht kommunizieren
Diese Worte von Paul Watzlawick, mussten all die Menschen im Kopf gehabt haben, die in der Vergangenen Woche in Frankreich vor diversen Arenen standen und diesen Aushang lesen mussten.
Diese Worte von Paul Watzlawick, mussten all die Menschen im Kopf gehabt haben, die in der Vergangenen Woche in Frankreich vor diversen Arenen standen und diesen Aushang lesen mussten.
Lesen mussten Sie, das Ihr Konzert leider krankheitsbedingt abgesagt wurde, aber nachgeholt würde. Weitere Informationen sollte es unter der Homepage der Band geben, welche ebenfalls angegeben war.
Doch bezüglich der Angelegenheit war auf der Homepage leider nichts zu lesen. Auch das bandeigene Facebook Profil schwieg sich aus und auch die einzelnen Bandmitglieder sahen es nicht ein ein paar persönliche Worte über ihre Social Media Profile an die enttäuschten Fans zu richten. Dafür aber bekamen diese eine Mail, dass der neue Webstore nun endlich Online wäre. Können Sie sich den Unmut der Fans über dieses Verhalten vorstellen? Dann können Sie sich sicherlich auch vorstellen, wie diese im Band-Forum Ihrer Wut Luft ließen und ganz ehrlich: was kann schlimmer sein, als ein wackelndes Fundament? Wenn Ihr Schweigen zu Ihrem eigenen Risiko wird, wenn die eigenen Fans plötzlich gegen einen stehen, dann liegt Ihre Achilles-Ferse blank, dann ist der letzte Schutzwall gefallen.
Wie jedoch handhabt man solch eine Situation in unserer Zeit richtig? Das zeigt Per Gessle von Roxette, der vom Krankenbett heraus folgende Worte via Facebook an seine Fans richtete.
Was also können wir aus dieser Situation mitnehmen? Nehmen Sie Ihre Fans ernst, zeigen Sie Emotionen und Mitgefühl - kurz um gesagt, sein Sie Menschlich! Und dann klappt das auch mit den Sozialen Medien.
Mittwoch, 4. April 2012
Der Esel nennt sich immer zu letzt - doch so funktioniert Social Media
Sie mögen es in der Boulevard-Presse gelesen haben, Robbie Williams und seine Frau Ayda bekommen ein Baby. Nun werden Sie sich sicherlich Fragen, was hat das mit Social Media zu tun, nun ich erzähle es Ihnen.
Herr Williams Nutzt seit langem Social Media um mit seinem Fans - oder Freunden, wie er sie nennt, zu kommunizieren. Robbie Twittert aber nicht und kümmert sich auch nicht um sein Facebook Profil, sondern er schreibt Blogs. Er verfasst diese über die URL seiner Homepage und behält diesen Effekt somit Klar auf der Seite anstelle die Credits dafür an einen weiteren Anbieter dessen URL er nutzt abzugeben.
Die frohe Kunde über seine Vaterschaft, verbreitete der stolze Vater in spe folglich auch nicht via Pressemitteilung, seinem Management oder die Plattenfirma. Nein, er selber schrieb an seine Freunde und teilte Ihnen sein Geheimnis mit. Das ganze sah dann so aus:
Sie mögen es in der Boulevard-Presse gelesen haben, Robbie Williams und seine Frau Ayda bekommen ein Baby. Nun werden Sie sich sicherlich Fragen, was hat das mit Social Media zu tun, nun ich erzähle es Ihnen.
Herr Williams Nutzt seit langem Social Media um mit seinem Fans - oder Freunden, wie er sie nennt, zu kommunizieren. Robbie Twittert aber nicht und kümmert sich auch nicht um sein Facebook Profil, sondern er schreibt Blogs. Er verfasst diese über die URL seiner Homepage und behält diesen Effekt somit Klar auf der Seite anstelle die Credits dafür an einen weiteren Anbieter dessen URL er nutzt abzugeben.
Die frohe Kunde über seine Vaterschaft, verbreitete der stolze Vater in spe folglich auch nicht via Pressemitteilung, seinem Management oder die Plattenfirma. Nein, er selber schrieb an seine Freunde und teilte Ihnen sein Geheimnis mit. Das ganze sah dann so aus:
Was können wir daraus lernen? Zum einen ist es nicht mehr wichtig, die Presse als Meinungsführer als Priorität Nr.1 zu informieren. Diese bedient sich mittlerweile nämlich auch aus dem Social Media Netzwerk. Setzten Sie Ihre Fans/Freunde/Kunden an stelle Nr.1 und teilen Sie neues mit diesen, denn jene bekunden ein Interesse an Ihrem Unternehmen. Sein sie ehrlich und zeigen sie Emotionen! Dann klappt es auch mit den (Social Media) Freunden!
Montag, 2. April 2012
Timeline oh Timeline
Tag 4 nach Umstellung der Fan-Profile auf die Timeline/Chronik bei Facebook. Und wenn man sich nun ein wenig Umschaut, dann fragt man sich doch nur eines: Warum?
Die Umstellung scheint viele Unternehmen zutiefst zu überfordern, angefangen bei den neuen 'Coverfotos' neben den alten Icon bis hin zur Darstellung und der Nutzung der Reiter. Ich möchte mich jetzt gar nicht tiefer zu dem Thema auslassen, jedoch für Hilfesuchende die bereits existenten und empfehlenswerten Artikel von den werten Kollegen Thomas Hutter, Annette Schwindt oder Allfacebook hinweisen. Und ggf. sollten sie den Blog von Spreerecht zum Thema Recht lesen.
Damit es auch mit Ihrer Timeline klappt.
Tag 4 nach Umstellung der Fan-Profile auf die Timeline/Chronik bei Facebook. Und wenn man sich nun ein wenig Umschaut, dann fragt man sich doch nur eines: Warum?
Die Umstellung scheint viele Unternehmen zutiefst zu überfordern, angefangen bei den neuen 'Coverfotos' neben den alten Icon bis hin zur Darstellung und der Nutzung der Reiter. Ich möchte mich jetzt gar nicht tiefer zu dem Thema auslassen, jedoch für Hilfesuchende die bereits existenten und empfehlenswerten Artikel von den werten Kollegen Thomas Hutter, Annette Schwindt oder Allfacebook hinweisen. Und ggf. sollten sie den Blog von Spreerecht zum Thema Recht lesen.
Damit es auch mit Ihrer Timeline klappt.
Montag, 26. März 2012
Wenn einer Social Media Outsourced, der kann was erleben
Dem überraschend schönen Wetter geschuldet, der versprochene Blog zum Wochenende erst zum Wochenanfang. Aber was lange währt wird ja bekanntlich am ende gut.
Die Frage auf die ich mich in diesem Blog beziehen möchte ist: Was passiert, wenn man seine Social Media Aktivitäten an eine Agentur gibt, weil man sich selber nicht um seinen Kunden kümmern will?
Zeigen möchte ich Ihnen das einmal am Beispiel des nicht wirklich so ganz kleinen Unternehmens mit dem Namen Vodafone. Das Facebook Profile von Vodafone hat mit dem heutigen Tage 500.000 Fans - Herzlichen Glückwunsch dazu!
oder diese:

Dem überraschend schönen Wetter geschuldet, der versprochene Blog zum Wochenende erst zum Wochenanfang. Aber was lange währt wird ja bekanntlich am ende gut.
Die Frage auf die ich mich in diesem Blog beziehen möchte ist: Was passiert, wenn man seine Social Media Aktivitäten an eine Agentur gibt, weil man sich selber nicht um seinen Kunden kümmern will?
Zeigen möchte ich Ihnen das einmal am Beispiel des nicht wirklich so ganz kleinen Unternehmens mit dem Namen Vodafone. Das Facebook Profile von Vodafone hat mit dem heutigen Tage 500.000 Fans - Herzlichen Glückwunsch dazu!
Doch schauen wir uns das Profil ein wenig genauer an. Schon an dem oberen Post zum 500.000 Fan bzw. am Ersten Kommentar sieht man, was die vielen Fans von Vodafone wollen, genau, Sie wollen Spaß und Spiele. Nun überlegen Sie einmal, welch Marketingkosten Vodafone aufwendet um für seine Social Media Fans mit 'Brot und Spielen' bei Laune zu halten? Aber was wollen die vielen Facebook-Fans noch von dem Unternehmen? Genau, Sie wollen mit Vodafone kommunizieren! Schauen wir uns mal an, was die Fans dem Unternehmen im Minuten Takt mitteilen: hier Beispiele von vor 2 Stunden.
oder diese:
Selbst bei Post ohne jeglichen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Unternehmen bringen die Fans Ihren Unmut über das scheinbar unzureichende Produkt zur Geltung.

Vodafone selber scheint davon aber nichts mitzubekommen, denn das auf der Seite zu sehende Team arbeitet gar nicht für das Unternehmen Denn das Team arbeitet für die EOL Group, wie eine kurze Recherche und entsprechende Xing Profile schnell zeigen.
Diese beiden externen Mitarbeiter geben sich wirklich große Mühe, auf jedes Post zu Antworten, Propaganda zu verbreiten und Bespaßigungen in Form von Spielchen mit Gewinnen durchzuführen. Das Problem, welches Vodafone aber mit seinem Produkt hat, können Sie aber nicht mit Ihrer Arbeit aus der Welt schaffen. Das Problem liegt nicht bei 'Wutbürgern' oder in einem 'Shitstorm' begründet - das Problem liegt bei einem Unternehmen, welches nicht selber bereit ist seinen Kunden zuzuhören und mit diesem zu Kommunizieren. Dabei ist dem Unternehmen wohl auch nicht bewusst, dass das Mitmach-Web ein Kanal dessen Auswirkungen sich auf Kunden, Multiplikatoren
und der Öffentlichkeit im allgemein wiederspiegelt. Vor allem aber vergisst Vodafone eines: Das Internet vergisst Nichts!
Sprich, Vodafone spart sich einen eigenen im Hause ansässigen Social Media Manager, welcher zwischen Kunden und Unternehmen intern durch Kurze Wege vermitteln kann. Durch seine Social Media Profile zeigt das Unternehmen an dem Kunden keinerlei Interesse und schaufelt sich somit sein eigenes Grab in Form eines irgendwann irreparabelen Imageschadens.
Sein Sie schlauer als Vodafone, nutzen Sie die Chancen die sich für Ihr Unternehmen durch Social Media ergeben und treten Sie mit Ihren Kunden in einen offenen Dialog und ziehen Sie Ihre Lehren aus selbigem - es ist nie zu spät um damit anzufangen.
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